südost Europa Kultur e.V.

Erzählen gegen den Krieg

Gefördet von:

Rosa-Luxemburg-Stiftung

In Zusammenarbeit mit:

Stiftung üBERBRüCKEN

Das Projekt „Erzählen gegen den Krieg“ dient der historisch–politischen Bildung. Es bietet einen geschützten Rahmen, in dem Ereignisse aus gesellschaftlichen Krisensituationen sowohl persönlich erzählt als auch fachlich erklärt werden. In der Atmosphäre eines Kaffeehauses erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von jeweils zwei Zeitzeugen, wie Menschen Kriegssituationen erlebt und verarbeitet haben. Und sie lernen die Umstände kennen, welche Kriege verursachen und wieder beenden.

Überlebende des Zweiten Weltkrieges, der Konflikte im ehemaligen Jugoslawien in den 1990er–Jahren und aus heutigen Konflikten schildern ihre persönlichen Erlebnisse. Über die unterschiedlichen Kriegsschauplätze und Epochen hinweg zeigen sich Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den persönlichen Biographien. Der Austausch wirkt generationenübergreifend – über religiöse, nationale und sprachliche Grenzen hinweg. Er unterstützt gesellschaftliche Integration und stärkt den Dialog zwischen Deutschen und Zuwanderern.

Um die persönlichen Erlebnisse der Zeitzeuginnen und Zeitzeugen einordnen zu können, vermitteln Experten in Vorträgen, die das Erzählen ergänzen und vertiefen, Fachwissen über geschichtliche, soziologische und politische Hintergründe.

Das Gespräch fuhren Bosiljka Schedlich und Sabine Gieschler.

Programmkalender:

  • .: Mittwoch, 23. Mai 2012
  • Zweiter Abend der dreiteiligen Veranstaltungsreihe der Ruanda Connection, Zeitzeugengespräche mit Diane Izabiliza und Veronika Schattenmann
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  • .: Mittwoch, 06. Juni 2012
  • Zeitzeugengespräche mit Elisabeth Kaneza (geb. 1987 in Ruanda) und
    Heinz Westphal (geb. 1928 in Deutschland) über ihre Kriegserlebnisse in der Kindheit
  • .: Mittwoch, 13. Juni 2012
  • Zeitzeugengespräche zum Thema Palästina

Kontakt: Bosiljka Schedlich, 030/2537 799 19 | Archiv |